aktuelle Ankündigung

nächstes Konzert am Freitag, den 12. Mai 2017, 20 Uhr

Leonie Hartmann - Leitung
Eva Gasparyan - Flöte
A. Ferre- Martinez - Violoncello

Joseph Haydn: Abschiedssinfonie Cellokonzert D-DUR
W.A. Mozart: Flötenkonzert G-DUR

Alfredo Ferre-Martínez begann sein Cello-Studium in Madrid, wo ihm 2015  der Preis für den außergewöhnlichsten Studenten von Königin Sofia überreicht wurde. Neben seinen derzeitigen Studien bei Ivan Monighetti und Sol Gabetta in Basel konzertiert er bereits mit zahlreichen Orchestern (u.a.Kroatisches Radio-Symphonieorchester) und nimmt an internationalen Festivals teil (u.a. Kronberg Academy). Beim Internationalen Violoncello-Wettbewerb "Antonio Janigro"  2016 in Zagreb gewann er neben dem 1.Preis noch vier Sonderpreise.

 Eva Gasparyan, Frühstudentin der Musikhochschule Rostock, erhielt mehrfach 1.Preise beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert", den "Juveni praemio" und den Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben sowie ein Stipendium der Horst Rahe Stiftung. Sie ist Soloflötistin des Bundesjugendorchesters und konzertierte bei den Festspielen in Mecklenburg-Vorpommern mit der Neubrandenburger Philharmonie mit Flötenkonzerten von Reinecke und Khatchaturian. Mit ihrem hochvirtuosen, temperamentvollen Spiel beeindruckte sie schon in der vergangenen Bachwoche auch das Lüneburger Publikum.


Karten zu 20€, 16€ und 8 € (Ermäßigung 50%) bei der LZ Konzertkasse, Am Sande, Tel. 04131-740444 



Lüneburger Bachorchester auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=7GZPE7agQc4&feature=youtu.be

Brandenburgisches Konzert Nr.2 mit Jens Lindemann 
https://soundcloud.com/trumpetjens/jens-lindemann-brandenburg-no


_______________________________________________________________________________



In der Kreuzkirche am Bockelsberg, einem schönen, großzügigen Bau der klassischen Moderne, fand das erste Lüneburger Konzert des Bach-Orchesters unter der Leitung von Claus Hartmann statt. Wegen der guten Akustik kehrte das Orchester immer wieder dorthin zurück. So konzertierte dort vor 10 Jahren, im Februar 2001, die inzwischen international gefeierte Geigerin Baiba Skride mit dem Bachorchester.




Im Jahr 1978 wechselte das Bach-Orchester Herzogtum Lauenburg, dessen Leitung Claus Hartmann 1971 übernommen hatte, nach Lüneburg und erhielt den Namen Lüneburger Bachorchester. Schon lange waren die meisten seiner Mitglieder aus Lüneburg. Das Orchester hatte sich bereits unter seinem früheren Namen durch erfolgreiche Konzerte in Lüneburg bekannt gemacht und setzte in den nun folgenden Jahren seine Konzerttätigkeit noch intensiver fort. Es musizierte mit international bekannten Künstlern sowie mit Nachwuchstalenten aus den eigenen Reihen.

Solisten des Orchesters schlossen sich zum Klaviertrio und Klavierquintett zusammen und gaben vielbeachtete Kammermusik-Abende mit Werken der Klassik und Romantik.

Das Lüneburger Bachorchester ist wesentlicher Mitgestalter der seit 1978 stattfindenden Lüneburger Bachwoche.

Spürbare Hingabe, klangschönes Zusammenspiel und Flexibilität charakterisieren dieses Ensemble. So ist es nicht verwunderlich, dass es häufig als Partner für große Oratorienaufführungen eingeladen wird. Im Laufe der Zeit haben sich die Lüneburger ein umfangreiches Repertoire erarbeitet, welches sie in über 250 Konzerten zu Gehör brachten. Großen Anklang fanden zwei CDs. Die eine enthält ausschließlich Werke von Bach, die andere neben seinem berühmten „Doppelkonzert“ Werke von Schumann, Mendelssohn und Mozart: das Klavierkonzert in Es-Dur KV 271 wurde im Fürstensaal des Lüneburger Rathauses, die anderen Werke in der Klosterkirche Lüne aufgenommen.