aktuelle Ankündigung

Freitag, 15. September 2017, 20 Uhr

Fürstensaal des Lüneburger Rathauses

 

Leonie Hartmann, Violine

Dorothea Hartmann, Klavier

 

Sonaten von W.A. Mozart (KV 454 B-Dur), F. Schubert (a-moll) und C. Franck (A-Dur)

 

Karten zu 12 und 8 € bei der LZ-Konzertkasse, Lüneburg, Am Sande   Tel. (04131) 740444

 

 

Das Lüneburger Rathaus entstand um 1230 und wurde über Jahrhunderte hinweg immer wieder erweitert. Der Fürstensaal,einer der größten säulenfreien Säle seiner Zeit, wurde als Tanz- und Empfangssaal genutzt. Er ist nach seinen spätmittelalterlichen Wandgemälden benannt, die die Lüneburger Fürsten darstellen.




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Bachorchester im Fürstensaal

Am Mittwoch, den 27. September 2017 um 20 Uhr spielt  das Lüneburger Bachorchester Werke seines Namenspatrons im Fürstensaal des Lüneburger Rathauses. Auf dem Programm stehen Bachs Klavierkonzerte in E-Dur, A-Dur, f-moll und d-moll.

Solistin ist die Leipziger Bachpreisträgerin Miku Nishimoto-Neubert. Die in Tokio geborene Pianistin gewann viele internationale Wettbewerbe, u.a. den Concurso internacional Porto und den Clara-Haskil-Wettbewerb in Vevey. In Europa, Japan und Nordamerika tritt sie häufig als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin auf. Sie ist Dozentin für Liedbegleitung an der Hochschule für Musik und Theater in München.

Nishimoto gilt als glänzende Bach-Interpretin. Ihr Spiel zeichnet sich durch strukturelle Klarheit, Stilsicherheit und starke Ausdruckskraft aus. Alle ihre Neueinspielungen Bachscher Werke erscheinen frisch und unmittelbar.

Dem Lüneburger Konzertpublikum ist sie durch ihre begeisternden Klavierabende während der Lüneburger Bachwoche in bester Erinnerung.

Karten zu 20 / 16 / 8  € bei der LZ Konzertkasse, Tel. 04131/740444



Lüneburger Bachorchester auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=7GZPE7agQc4&feature=youtu.be

Brandenburgisches Konzert Nr.2 mit Jens Lindemann 
https://soundcloud.com/trumpetjens/jens-lindemann-brandenburg-no


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In der Kreuzkirche am Bockelsberg, einem schönen, großzügigen Bau der klassischen Moderne, fand das erste Lüneburger Konzert des Bach-Orchesters unter der Leitung von Claus Hartmann statt. Wegen der guten Akustik kehrte das Orchester immer wieder dorthin zurück. So konzertierte dort vor 10 Jahren, im Februar 2001, die inzwischen international gefeierte Geigerin Baiba Skride mit dem Bachorchester.




Im Jahr 1978 wechselte das Bach-Orchester Herzogtum Lauenburg, dessen Leitung Claus Hartmann 1971 übernommen hatte, nach Lüneburg und erhielt den Namen Lüneburger Bachorchester. Schon lange waren die meisten seiner Mitglieder aus Lüneburg. Das Orchester hatte sich bereits unter seinem früheren Namen durch erfolgreiche Konzerte in Lüneburg bekannt gemacht und setzte in den nun folgenden Jahren seine Konzerttätigkeit noch intensiver fort. Es musizierte mit international bekannten Künstlern sowie mit Nachwuchstalenten aus den eigenen Reihen.

Solisten des Orchesters schlossen sich zum Klaviertrio und Klavierquintett zusammen und gaben vielbeachtete Kammermusik-Abende mit Werken der Klassik und Romantik.

Das Lüneburger Bachorchester ist wesentlicher Mitgestalter der seit 1978 stattfindenden Lüneburger Bachwoche.

Spürbare Hingabe, klangschönes Zusammenspiel und Flexibilität charakterisieren dieses Ensemble. So ist es nicht verwunderlich, dass es häufig als Partner für große Oratorienaufführungen eingeladen wird. Im Laufe der Zeit haben sich die Lüneburger ein umfangreiches Repertoire erarbeitet, welches sie in über 250 Konzerten zu Gehör brachten. Großen Anklang fanden zwei CDs. Die eine enthält ausschließlich Werke von Bach, die andere neben seinem berühmten „Doppelkonzert“ Werke von Schumann, Mendelssohn und Mozart: das Klavierkonzert in Es-Dur KV 271 wurde im Fürstensaal des Lüneburger Rathauses, die anderen Werke in der Klosterkirche Lüne aufgenommen.